Dienstag, 16. september 2008 2 16 /09 /2008 10:46
Will

Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde... Wenn es doch auch sonst nur immer so einfach wäre. Eine Kurzbeschreibung meines gestrigen Tages: Früh aufstehen, weg vom Ort der Einsichten, ab auf die WG-Couch, dösen, essen, mit Martini baden und telefonieren, neue Aussichten abwägen, den Martini die Treue schwören, WG-Couch, schlafen. Könnte auch der Tag eines Arbeitslosen sein, der sich in eine der Medienschubladen stecken lässt. Da schied Gott das Licht von der Finsternis. Und er nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Wenn alles im Leben schwarz und weiß wäre, jetzt mal aus einem wirklich niedrig angesetzten Blickwinkel, hätte das nicht seine Vorteile? Man würde nie Einsichten und Aussichten brauchen. Nicht umsonst schufen die Menschen "ja" und "nein", sodass die Entstehung einer Entscheidung nicht immer auf Gott geschoben werden muss. Zurück zu den Einsichten. Wenn man eine Einsicht hat, sei sie nun gut oder eher schlecht, so versucht man nach dieser neuen Erkenntnis zu leben um sich und anderen das Leben einfacher zu machen. Nun hat dieser naturökologisch fast völlig zerstörte Planet aber Menschen hervorgebracht, die versuchen Einsichten anders auszulegen und für ihr Wohl zu kämpfen. HALLO, JA und NEIN! Warum muss ich mich auch zu diesen selbstzerstörerischen Menschen zählen? Kurios ist daran, dass ich an meine Chance glaube, weil man ja eigentlich an das Herz der Menschen die man liebt glaubt.
Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde.
Tja, die Sterne schuf der liebe Gott da. Könnte vielleicht mal jemand einen Lebenswegweiser kreieren? Auch meine Aussichten des vergangenen Tages waren nicht gerade rosig. Ich scheue keine Arbeit und ich gehe meist den komplizierten Weg, weil ich mir davon mehr erhoffe, aber.... Eigentlich gar kein "aber", dennoch muss man festhalten, dass Gefühle einen Menschen verändern. Kein Mensch hat seine Gefühle zu 100% unter Kontrolle. Ich hoffe weiter auf das Herz der Menschen, auf das Herz des einen Menschen. Aber auch für mich gibt es Grenzen. "In this bright future you can’t forget your past. So dry your tears I say yea.... No woman no cry." und last but not least: "Ev'rything's gonna be allright". Verliere nie die Hoffnung ;-)
von Will Martin
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